Eine letzte gemeinsame Erinnerung

Gedanken zum Abschiednehmen

Der Tod ist nicht zu begreifen. Darum ist es so unfassbar, wenn ein vertrauter Mensch gestorben ist. Es ist unendlich schwer, diesen Menschen gehen zu lassen. Deshalb sind Abschieds- und Gedenkrituale so wichtig. Mit einem würdevollen und gelungenen Abschied entsteht eine letzte gemeinsame Erinnerung, die hilfreich und tröstend für die Zeit ohne den Verstorbenen ist. Trotz der Trauer geht das Leben weiter. Was bleibt sind die Erinnerungen.

Der Tod

Das Leben ist nicht unendlich. Das wird uns besonders bewusst, wenn ein Mensch von uns geht. Plötzlich stehen Fragen im Raum.

  • Warum ausgerechnet dieser Mensch? 
  • Wie soll es ohne ihn weitergehen?
  • Wie den großen Schmerz ertragen?
  • Wie mit der unendlichen Traurigkeit umgehen?
  • Wie mit der tiefen Trauer leben?

Der Tod ist endgültig. Er trennt Menschen, reißt Lücken in Gemeinschaften. Manchmal meldet er sich an, manchmal kommt er plötzlich und unerwartet. Der Tod ist nicht zu begreifen, aber real. Gegen Gefühle, die Menschen verbinden, ist der Tod machtlos. Erinnerungen kann er nicht zerstören.

Der Tod

Der Abschied

Bestattungs- und Abschiedsrituale sind intensive Momente des Innehaltens und des bewussten Erinnerns. Sie helfen beim inneren Loslassen des Verstorbenen, sie erlauben, ihn gehen zu lassen.

Sich an einem stillen Ort zu versammeln, sich an Lebensstationen des Verstorbenen zu erinnern, den Toten ein letztes Mal in der Mitte zu wissen und zu seiner letzten Ruhestätte zu begleiten, helfen den Trauernden, Tränen und Schmerz zuzulassen.

Dabei übernimmt der Redner mit seinen Worten die Brückenfunktion zwischen vergangener, gegenwärtiger und zukünftiger Zeit.

Während der Trauerzeremonie spricht der Redner über das Leben des Verstorbenen, über seine Beziehungen zu Menschen, über seine persönlichen Eigenschaften und über seine gelebten, aber auch nicht erfüllten Träume. Der Redner berührt mit seinen Worten die momentanen Gefühle der Angehörigen und Trauergäste und spendet ihnen Trost und Mitgefühl. Er gibt ihnen die Zuversicht, dass die Erinnerungen bleiben, auch wenn der Mensch nicht mehr bei ihnen ist.

In dieser Abschiedsstunde entsteht eine letzte gemeinsame Erinnerung.

Der Verstorbene verdient einen würdigen Abschied mit gebotener Achtung und gebührendem Respekt.

Für die Angehörigen ist dieser Abschied der erste Schritt zur Trauerbewältigung.

Der Abschied

Die Trauer

Das Leben ohne den Verstorbenen beginnt. Die Trauer ist allgegenwärtig. Nur zögerlich stellt sich bei den Trauernden der Alltag ein, ein ganz neuer Alltag. Erinnerungen an den Verstorbenen nehmen ihren festen Platz ein, die Traurigkeit weicht mehr und mehr, Erinnerungen werden zu Worte und gehen immer leichter über die Lippen.

Worte nehmen nicht die Trauer, aber sie lindern den Schmerz.

Die Trauer
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Sabine Zimmermann Trauerrednerin aus Hamburg

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Sabine Zimmermann · Trauerreden · Hamburg · 2018